Wie beseitige ich Löcher oder Risse in der Hüpfburg?

Entweicht die Luft aus der Hüpf­burg, dann muss irgend­wo ein Loch sein. Um den Schaden zu beheben, muss das Loch aus­fin­dig gemacht werden. Dies macht man ent­we­der, indem man ganz still ist, genau hinhört und so herausfinden kann, an welcher Stelle die Luft entweicht ­oder man nimmt Sei­fen­was­ser, schmiert die­ses an allen Stel­len ein und findet dort, wo es blub­bert, die beschädigte Stelle. Dabei soll­ten zuerst die Stel­len der Hüpf­burg ein­schmie­rt werden, an denen es am wahrscheinlichsten ist, dass dort ein Loch entstanden ist. Nach Beendigung der Suche kann das Sei­fen­was­ser mit Wasser ­abgewa­schen werden. Wurde die beschädigte Stelle ausfindig gemacht, geht es ans Flicken. Dafür ist es hilfreich, die Luft aus der Hüpf­burg zu lassen. Die Aufbalsburg kann dann mit­tels Repa­ra­tur-Set, das meist im Lie­fer­um­fang ent­hal­ten ist oder recht güns­tig gekauft werden kann(online oder im Fachhandel), repariert werden.

 

Was muss ich bei beim Flicken beachten und wie gehe ich vor?

Der Flick­pro­zess ist recht ein­fach durch­zu­füh­ren. Dennoch muss immer sehr sorgfältig vorgegangen werden. Üblicher Weise enthalten die Reparatur-Sets eine Flick­mat­te. Diese muss zunächst auf die entsprechende Grö­ße zugeschnitten werden. Die zuge­schnit­te­ne Flick­mat­te muss dann auf einer Sei­te mit Kle­ber (meist Teil des Reperatur-Sets) bestrichen und die Flick­mat­te mit dem Kle­ber auf die zu beschädigte Stelle gedrü­ckt werden (für einige Minu­ten fest gedrückt hal­ten). Sehr kleine Löcher, die beispielsweise durch eine Nadel ent­stan­den sind, lassen sich meist auch ohne Flick­mat­te mit etwas Vinyl-Kle­ber abdichten. Reparatur-Sets enthalten genaue Anleitungen, die den Flickprozess erleichtern. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte oder wenn es um die Reparatur von Schäden größerer Hüpfburgen geht, sollte ein professioneller Reparaturservice aufgesucht oder fachmännische Beratung in Anspruch genommen werden.

 

Wie vermeide ich Schäden an der Hüpfburg?

Oftmals nehmen Kinder unbe­wusst spit­ze Spiel­sa­chen mit auf die Hüpfburg. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Kindern die Regeln zu verinnerlichen und ihnen beizubringen, dass spit­ze Gegen­stän­de nichts auf der Hüpfburg ver­lo­ren haben. Natürlich haben auch Getränke und Essen nichts auf einer Hüpfburg zu suchen. Um Beschä­di­gun­gen an der Unter­sei­te der Hüpfburg zu vermeiden, sollte immer eine Pla­ne unter­gelegt werden. Diese kann gleichzeitig dazu ver­wen­det wer­den, die Hüpfburg bei Regen abzudecken. Hüpfburgen dürfen niemals mit Schuhen betreten werden, da diese die Oberfläche beschädigen könnten. Zudem wird somit Verschmutzung vorgebeugt. Hinweis: Da beim barfuß Spielen Fußpilzgefahr besteht, sollten die Kinder die Burg nur mit Socken betreten. Ein weiterer Aspekt ist die Anzahl der spie­len­den Kin­der. Diese ist aus der Emp­feh­lung der jewei­li­gen Anleitung der Hüpf­burg zu ent­neh­men. Das zulässige Maximalgewicht der Hüpfburg darf nie über­schrit­ten werden. Eine Über­be­las­tung durch Erwach­se­ne muss ver­mie­den werden.

 

Was tun bei Wind und Regen?

Auf­grund seiner Grö­ße und gerin­gen Gewich­tes ist ein Hüpfschloss sehr anfäl­lig gegen Wind und sollte aus Sicherheitsgründen bei Wind nicht betrie­ben wer­den. Sollte star­ker Wind auf­treten, muss die Hüpfburg unverzüglich abge­las­sen wer­den. Auch bei Regen soll­te die Luft aus der Hüpf­burg sofort abgelas­sen werden und die Burg mit einer Pla­ne abgede­ckt werden. Wird der Regen zu spät bemerkt, sollte die Aufblasburg auf­ge­stellt bleiben, um zu verhindern, dass Was­ser in die Luft­kam­mern gelangt. Hat sich der Regen gelegt, soll­te die Burg getrocknet werden, am besten mit einem Tuch. Dies ist wichtig, da es so gut wie unmöglich ist, eine durchnässte Burg einzurollen, zumal sie durch die Feuchtigkeit auch deutlich an Gewicht zunimmt.

Hüpfburg reparieren

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