Eine Hüpfburg ist eine beliebte Attraktion, die auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen wie beispielsweise bei Strassenfesten, besonderen Events oder bei Kindergeburtstagen für Begeisterung sorgt. Bei einer Hüpfburg handelt es sich um eine Konstruktion, die aus luftdichtem Material gefertigt ist und die – meist mittels eines Gebläses – mit Luft befüllt wird. Hüpfburgen werden in diversen Größen, Ausführungen, Designs und Farben angeboten. Neben Hüpfschlössern für Großveranstaltungen sind auch Modelle für den Privatgebrauch erhältlich. Hüpf­bur­gen für den privaten Gebrauch lassen sich auch von Laien schnell und unkompliziert aufstellen und wieder abbauen. Dazu werden keine Vorkenntnisse benötigt, doch gilt es, dabei einige Dinge zu beachten.

 

Was muss ich als erstes tun, um eine Aufblasburg aufzubauen und was muss ich beachten?

Vor dem Kauf einer Burg muss zunächst der zur Verfügung stehende Platz ausgemessen werden, um später einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. In jeder Herstellerbeschreibung ­werden die genau­en Maße des jewei­li­gen Burg-Modells abgegeben. Ein Hüpfschloss sollte immer auf einer ebenen Fläche aufgestellt werden, um größtmögliche Stabilität zu gewährleisten. Wurde der passende Stellplatz ausgemacht, muss dieser, vor dem Aufbau, genau inspiziert und nach spitzen Gegenständen, Steinen und dergleichen abgesucht werden. Damit die Burg später nicht zu schaden kommt, muss sichergestellt werden, dass alle Steine, spitzen Gegenständen usw. vom Standplatz entfernt werden. Sehr zu empfehlen ist es, eine robuste und wetterfeste Bodenplane zu verwenden, die nicht nur für zusätzliche Sicherheit sorgt, sondern auch die Unterseite des Hüpfschlosses schützt.

 

Welche Werkzeuge benötige ich für den Aufbau?

Für den Aufbau handelsüblicher Hüpfburgen wird lediglich der Anschluss an ein Stromnetz benötigt. Um die Hüpfburg zu stabilisieren, empfehlen sich reißfeste Seile oder Erdnägel (sofern diese nicht im Lieferumfang enthalten sein sollten) sowie das nötige Werkzeug um diese zu befestigen (gegebenenfalls Nagel, Hammer). Beim Aufbau der Burg ist es wichtig, die entsprechenden Herstelleranweisungen ganz genau zu befolgen. Nachdem die Unterlegplane eben und glatt ausgebreitet wurde, kann die Burg darauf aus­gebreitet und die Einfüllschläuche für die Luft können an das Gebläse angeschlossen werden. In der Regel befindet sich das Geblä­se hin­ter der Burg. Bei der Planung sollte also auch darauf geachtet werden, dass aus­rei­chend Platz dafür gegeben ist.

 

Muss das Hüpfschloss extra stabilisiert werden?

Um die Aufblasburg vor Verrutschen oder Umfallen zu sichern, wird sie mithilfe von Seilen stabilisiert. Auch diese sind, inklusive Werkzeug zum befestigen, meist im Lieferumfang enthalten. Als Alternative zu Seilen eignen sich auch Erdnägel, um der Hüpfburg den nötigen Halt zu geben. Nun muss das Gebläse der Hüpfburg an eine Stromquelle geschlossen (in der Regel 220V/16A), alle Reißverschlüsse geschlossen und das Gebläse eingeschaltet werden. Je nach Modell-Größe variiert die Zeit, die zum Aufblasen der Burg benötigt wird. Während des Vorgangs und des gesamten Betriebs muss das Gebläse am stets an der Stromquelle angeschlossen bleiben, was unbedingt notwendig ist, da es dazu kommen kann, dass Luft – auch trotz solider Nähte, aus dem Hüpfschloss entweicht. Durch den permanenten Betrieb des Gebläses wird die reibungslose Nutzung gewährleistet. Es ist ratsam, eine möglichst wetterfeste und pflegeleichte Kunststoff-Mat­te vor der Burg zu platzieren, damit die Kinder dort ihre Schuhe ablegen können.

Wichtig: Das Gebläse muss während der Nutzung der Burg immer in Betrieb sein, da diese ansons­ten wieder zusammenfällt.

 

Wird der Rasen durch das Gewicht der Hüpfburg beschädigt?

Je nach Hüpfburg-Modell vari­iert das Gewicht, wobei die Burgen bei weitem nicht so schwer sind, wie ver­mu­tet werden könnte. Steht die Burg einen Tag lang auf Rasen, wird dieser kaum strapaziert und kann sich schnell wieder erholen, nachdem die Burg abgebaut wurde.

Hüpfburg aufbauen

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